Eider-Yacht-Club e.V. Rendsburg

Herzlich willkommen


Welche Regeln gelten für Sportboothäfen.

(Gültig ab 19.04.2021)

Allgemeine Kontaktvermeidungsregeln: Zurzeit darf sich maximal ein Haushalt oder ein Haushalt und eine weitere Person oder maximal 5 Personen aus zwei Haushalten im öffentlichen oder privaten Raum treffen.

Die Kreise bzw. kreisfreien Städte können zeitlich befristet abweichende Regelungen erlassen (insbesondere, wenn dort der Schwellenwert von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner:innen innerhalb von drei aufeinander folgenden Tagen überschritten wird). Dort dürfen sich Personen eines gemeinsamen Haushaltes nur mit einer weiteren Person treffen. Kinder unter 14 Jahren der jeweiligen Haushalte zählen dabei nicht mit. Für Treffen von Personen eines gemeinsamen Haushaltes gibt es keine Obergrenze.

Allgemeine Abstandsregeln: Zwischen dem Haushalt und der weiteren Person oder den 5 Personen aus zwei Haushalten muss kein Abstand eingehalten werden. Gleichwohl sollte aus Infektionsschutzgründen, soweit wie möglich, ein Abstand von mindestens 1,5 m zu anderen Personen eingehalten werden.

Strom und Wasser dürfen zugänglich sein. Sanitäre Anlagen sind allerdings bis auf die Toiletten geschlossen.

Grundsätzlich gelten überall die allgemeinen Kontaktvermeidungsregeln. Ausnahmen gibt es für das Slippen und Kranen, damit Boote zu Wasser gelassen werden können. Dafür sind die Kontaktvermeidungsregeln aufgehoben, wenn ein entsprechendes Hygienekonzept vorliegt. Die o. g. Abstandsregeln gelten in jedem Fall. Eine Vermischung der Gruppen ist zu vermeiden.

Darf man in Sportboothäfen übernachten?

Es darf auf eigenen Sportbooten auf dem eigenen Saisonliegeplatz unter Beachtung der o. g. Kontaktvermeidungsregeln übernachtet werden.

Darf man in fremden Häfen auf dem eigenen Boot übernachten?

Übernachtungen in Sportboothäfen sind Beherbergungen im Sinne der Coronaverordnung. Diese sind grundsätzlich verboten. Ausnahmen bestehen lediglich für die Eignerinnen und Eigner, die in ihren Booten auf dem gemieteten Dauerliegeplatz übernachten. In fremden Häfen ist daher das Übernachten auf dem eigenen Boot nicht erlaubt.

Eine Ausnahme gilt nur bei Überführung des Bootes vom Winterlager zum Saisonliegeplatz: Nur wenn die Strecke nicht an einem Tag bewältigt werden kann, ist ausnahmsweise die Zwischenübernachtung in einem Sportboothafen im eigenen Boot gestattet.

Können oder müssen Winterlagerbetriebe/Werften den Zugang für Nichtmitarbeiter beschränken?

Ja.  Bei Einrichtungen mit Publikumsverkehr muss der Betreiber die Hygienestandards nach § 3 der Corona-Bekämpfungsverordnung einhalten. Daher kann der Zugang beschränkt werden.

Dürfen Sportboote wieder zu kommerziellen Zwecken oder für Veranstaltungen vermietet werden, z. B. für Ausbildungs- oder Prüfungsfahrten?

Derzeit sind Veranstaltungen, also auch Ausbildungsfahrten, untersagt. Lediglich für Prüfungsfahrten wären Vermietungen zulässig.

Reine Freizeit-Charterfahrten wären entsprechend der Regelungen über die Sportausübung nur mit den Angehörigen einer Hausgemeinschaft oder mit insgesamt zwei Personen aus zwei Haushalten und ohne Übernachtungen möglich.

Dürfen auf Sportbooten Prüfungsfahrten oder Ausbildungsfahrten durchgeführt werden?

Derzeit sind Veranstaltungen und damit auch Ausbildungsfahrten untersagt. Soweit lediglich Prüfungsfahrten durchgeführt werden sollen, sind diese gestattet.

Was gilt, wenn ich mein privates Boot ins Wasser bringen möchte?

Um das Zuwasserlassen von Booten ohne Einschaltung eines Gewerbebetriebes zu ermöglichen, dürfen daran ausnahmsweise mehr als die Angehörigen des eigenen Haushaltes sowie einer weiteren Person beteiligt werden. Umfasst ist das Slippen und Kranen sowie der erforderliche Transport vom Winterlagerplatz zum Kran/Sliprampe; für weitere Bootsarbeiten an Land gelten dagegen die allgemeinen Vorschriften (maximal ein Haushalt plus eine Person). Es ist zudem vom Veranstalter ein Hygienekonzept zu erstellen. Wer Veranstalterin oder Veranstalter ist, richtet sich danach, wer jeweils Ort, Zeit und Zweck der Veranstaltung bestimmt. Das können etwa Segelvereine sein, die ihre Mitglieder zu einer gemeinsamen Aktion aufrufen und dabei ggf. sogar einen Kranführer stellen, oder private Bootseigner oder Bootseignerinnen, die in eigener Verantwortung ihre Boote zu Wasser bringen. Denkbar ist auch, dass ein kommunaler Hafen oder ein gewerbliches Unternehmen Veranstalter ist. Beim Zuwasserlassen ist eine Vermischung von Personengruppen auszuschließen.

Sonderregeln für die Sportausübung auf Sportbooten

Segeln oder Motorbootfahren gilt als Ausübung des Sports. Daher gelten hier die Regeln über die Sportausübung. Sport darf nur mit den Angehörigen des eigenen Haushaltes oder zu zweit ausgeübt werden.

Gibt es Sonderregelungen für den Sportbootbetrieb in Regionen für Modellprojekte?

Modellprojekte Tourismus werden auf Antrag eines Projektpartners eingerichtet. Bitte informieren Sie sich bei diesem über jeweilige abweichende Regelungen und die besonderen Bestimmungen. Falls keine Abweichung erlaubt ist, gelten die allgemeinen Regelungen.

Sind gemeinsame Veranstaltungen, wie etwa Regatten, auf dem Wasser erlaubt?

Grundsätzlich sind derartige Veranstaltungen nach § 5 der Coronabekämpfungsverordnung nicht erlaubt. Ausnahmen gelten allerdings für kontaktfreien Sport im Rahmen der Regelungen über die Sportausübung. Danach ist die körperkontaktfreie Sportausübung mit insgesamt bis zu 10 Personen gestattet. Dabei gelten an Bord dann wieder die Regelungen über die gemeinsame Sportausübung, d.h. entweder dürfen die Mitglieder eines Haushaltes oder 2 Personen aus 2 unterschiedlichen Haushalten an Bord sein. Insgesamt darf die Anzahl der Regattateilnehmer (nicht die der Schiffe!) dabei die Zahl 10 nicht übersteigen.



Abgaben für Sportboote auf dem NOK

 

Die NOK-Befahrungsabgabenverordnung (NOKBefAbgV) ist zur finanziellen Entlastung der Schifffahrt bis 31.12.2021 ausgesetzt und das Befahren daher auch für Sportboote kostenlos.

 Sehr geehrte Sportboot-NutzerInnen,

durch das fortgesetzte Aussetzen der NOKBefAbgV gilt Ihre Jahreskarte 2020 als anteiliger Zahlungsnachweis für die Pauschale des Jahres 2022 bis zum 31.05.2022. Bitte beachten Sie in diesem Falle, rechtzeitig vor Ende des Monats Mai 2022 die Pauschale für den Rest des Jahres 2022 in anteiliger Höhe von 58 % zu bezahlen.

Die jeweiligen Pauschalbeträge für Ihr Sportboot finden Sie in den Nummern 3.1 bis 3.3 der Anlage zu § 1 NOK-BefAbgV.

Wenn Sie die Jahrespauschale nach Nr. 3 der Anlage 1 zu § 1 der NOK-BefAbgV für das Jahr 2020 gezahlt haben und wegen der Aussetzung der Verordnung für die Monate August bis Dezember 2020 die Rückzahlung des anteiligen Betrages in Höhe von 5/12 (42%) wünschen, setzen Sie sich bitte mit dem zuständigen Mitarbeiter Herrn Schnorrenberg in Verbindung (0431-3603-486/ axel.schnorrenberg@wsv.bund.de).

Sobald die NOKBefAbgV wieder gilt, haben wir folgende Bezahlmöglichkeiten für Sie eingerichtet.